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Freising - Der Abstieg aus der Bayernliga hat bei Freisings Handballern doch größere Spuren hinterlassen: Trainer Rasti Jedinak hört auf.

Da half alles Reden des Trainers nichts: Die SC-Truppe war wieder Mal nicht gut genug für die Bayernliga.
„Ich komme aus dem Leistungsbereich, werde an der Leistung gemessen. Wenn ich wie jetzt merke, dass ich das Ziel, das ich mir vorgenommen habe, nicht erreichen kann, ist es besser für mich aufzuhören“, betont Jedinak, der es sehr bedauert, dass es ihm nicht gelungen sei, sowohl die Struktur als auch das Denken für und um die Sportart Handball zu verändern, und vor allem den Leuten klar zu machen, dass Handball in dieser Liga mehr sei als nur Spaß. „Ich bin wirklich müde, ich brauche Zeit, um wieder den nötigen Biss zu finden“, erklärte Rastislav Jedinak gegenüber dem FT, und erteilt der Schönrederei „die Mannschaft hat sich weiterentwickelt“ eine deutliche Absage. Zu viele, so der Vollbluthandballer, hätten sich zu schnell damit zufrieden gestellt. Doch die Mannschaft werde an den Ergebnissen gemessen und die vielen knapp verlorenen Spiele, bei denen man - zumindest in vier Fällen - noch eineinhalb Minuten vor Schluss führte, hätten das Selbstbewusstsein unwahrscheinlich nach unten gezogen.
Den „nicht neuen Fall des Sportclubs nach der Weihnachtspause“ macht Jedinak vor allem an der mangelnden Trainingsbeteiligung fest. Die wichtigen Einheiten zwischen Anfang Februar und Mitte März hätte er aus dem Kopf bestreiten können, doch gut sechs Wochen lang seien gerade einmal 40 Prozent der Spieler im Training gewesen. Dabei könnten die sechs Studenten mit maximal Landesligaformat nicht so ohne Weiteres auf Übungseinheiten verzichten, wollten sie in der Bayernliga Leistung bringen. Und eben da habe er aufgehört zu glauben, aber trotzdem alles Machbare versucht, nicht abzusteigen. Wenn ihm das gelungen wäre, hätte „ich wenigstens etwas von meiner Arbeit hinterlassen“, so aber wertet er die vergangenen drei Jahre eher als eine „persönliche Niederlage“.
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