Peiting - Peitings Judoka landeten in der Bayernliga ihren zweiten Sieg in Folge. Vor 150 Besuchern setzten sich die Kampfsportler aus der Marktgemeinde in der Dreifachturnhalle gegen Aufsteiger TSV Palling knapp mit 11:8 (Unterbewertung 100:75) durch.

Als Trainer Denis Werner von den einheimischen Judo-Herren von einem ordentlichen Kampfverlauf sprach, galt das erst einmal für den ersten Durchgang. „Im großen und ganzen bin ich zufrieden“, meinte er angesichts der 6:4 (55:40)- Führung nach den ersten zehn Vergleichen, von denen die Besucher aber nur acht erlebten. „Zwei Kämpfe haben wir wieder hergeschenkt“, bedauerte der Tamchef, der für die Gewichtsklassen bis 66 und 73 Kilo nur jeweils einen Mann hatte. Die beiden Punkte waren verloren.
„Wir haben im unteren Bereich Verletzte, und die können wir nicht kompensieren“, bedauerte Werner, der aber im nächsen Kampf in Amberg am 10. März wieder mit Vollbesetzung rechnet. „Bis dahin müssten wir wieder komplett sein“, ist der neue Trainer der Peitinger Judo-Herren überzeugt. Weniger Besetzungssorgen hat er in den schwereren Gewichtsklassen. „Da haben wir mehr Auswahl“, spricht er sein Aufgebot an.
Weil sich auch Felix Ditschek im Duell des Modellathleten gegen einen echten Schwergewichtler (mit mächtig Bauchansatz) durchsetzte und Wolfi Haas bis 73 Kilo den Punkt kurz vor dem Kampfende holte, ging die erste Runde mit 6:4 an Peiting. Zwei Punkte bekamen nämlich die Paillinger kampflos, während bis 66 Kilo auch der Aufsteiger nur einen Kämpfer aufbieten konnte.
In Durchgang zwei wurde es noch eng. Kipperer und Philipp Braun unterlagen gegen ihre Kontrahenten, die etwas aktiver waren, Ersterer rettete sich aber über die volle Kampfzeit. Da stand es plötzlich 6:6. Doch die folgenden Kämpfer haben es gerichtet. Bis 90 Kilo holten Marius Skopal und Gigla die Punkte in der halben Kampfzeit. Auch auf Tolksdorf und Ditschek war Verlass. Wobei sich der Gegner von Ditschek gerade mal 14 Sekunden auf den Beinen hielt und der Kampf beendet war, noch ehe er richtig begonnen hatte.
Auf der anderenSeite musste sich allerdings Mathias Kerler bis 66 Kilo nach 34 Sekunden geschlagen geben. Im zweiten Vergleich neutralisieten sich die Teams in der Leichtgewichtsklasse, nachdem beide Mannschaften keinen Kämpfer aufgeboten hatten. Wolfgang Haas entschied den Vergleich bis 73 Kilo mit Yuko, der ihm in der Unterbewertung fünf Punkte brachte. Der Sieg war wichtig, denn der letzte Punkt ging wieder kampflos an Palling, der als Aufsteiger durchaus Bayernliga-Format hat. df
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