München - Der Messerstecher von der Bauma konnte offenbar keine Kritik vertragen. Jetzt berichten Augenzeugen von der Attacke. Nach seiner Festnahme soll der Angreifer hysterisch gelacht haben.

Aufregung auf der Bauma: Die Polizei sperrte am Montagnachmittag nach der Bluttat das Gelände ab. Foto: aktivnews
Der Schock sitzt der 25-jährigen Messehostess Anna (Name geändert) noch immer in den Knochen. „Es war wie in einem Horrorfilm“, erzählt die temperamentvolle Italienerin gestern. Vor ihren Augen hat ein Mann am Montagnachmittag eine Frau mit einem Messer auf dem Freigelände der Baumaschinenmesse „Bauma“ niedergestochen (wir berichteten). „Mindestens vier Mal hat er auf sie eingestochen“, berichtet Anna und zeigt auf den roten Blutfleck auf dem Asphalt vor ihrem kleinen, rotweißen Zelt. Die Frau sei am Ohr verletzt worden. Laut Polizei ist die 55-Jährige nur knapp dem Tod entkommen. „Hätte der Mann besser getroffen, wäre sie gestorben“, sagte ein Polizeisprecher gestern.
„Er muss verrückt sein“, davon ist die italienische Messehostess Anna überzeugt. Nach der Festnahme sei der Mann erst ganz still gewesen. „Dann hat er laut und wie verrückt gelacht“, erinnert sich die 25-Jährige. „Seine blauen Augen haben dabei ganz irre ausgesehen.“ Ob der Täter tatsächlich krank oder in der Vergangenheit bereits durch aggressives Verhalten aufgefallen war, konnte die Polizei gestern noch nicht sagen. Die Vernehmungen des wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft sitzenden Täters dauern noch an.
lot
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