München - Die Polizei hat sich in der Nacht auf Donnerstag im Rotlichtmileu herumgetrieben, um illegale Prostitution zu unterbinden. Wegen der Messe "Bauma" sind derzeit mehr Huren als sonst in der Stadt.

Die vielen Besucher der „Bauma“ zieht es offenbar nicht nur auf die Messe, sondern auch ins Rotlichtmilieu. Daher halten sich bis zum Sonntag auch wesentlich mehr Huren als sonst in München auf. Weil die Polizei bei all dem Andrang auch illegale Prostitution vermutete, entschieden sich die Beamten für eine Schwerpunktkontrolle im Rotlichtmilieu. Dabei überprüften die Polizisten in der Nacht auf Donnerstag 28 Bordellbetriebe und eine so genannte Anbahnungszone. Sie kontrollierten 323 Prostituierte. Auch vier Cabaret- und Table-Dance-Betrieben statteten die Polizisten einen Besuch ab. Die Bilanz ihrer Aktion: zwei Frauen und ein Mann, die verbotenerweise im Sperrbezirk die Prostitution ausübten.
Das Ende des europaweiten Flugverbots sorgt auf der Bauma für Erleichterung. “Noch sind nicht alle Stände besetzt, aber es kommen ständig welche nach, der Prozess ist immer noch im Fluss“, sagte Messechef Klaus Dittrich am Donnerstag in München. Vor allem aus China reisten etliche Aussteller und Fachbesucher am Mittwoch und Donnerstag mit den ersten Flugzeugen nach München.
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