München - In einer Woche geht es los: Am Montag, 16. Mai, werden wieder tausende von Inline-Skatern durch die Stadt rollen. 18-mal, bis zum 12. September, wird die Blade Night, Münchens größte Freizeitsportveranstaltung, dann jeweils am Montagabend das Stadtbild prägen.

Bahn frei: Ab kommenden Montag gehört der Montagabend wieder den Skatern. Foto: Klaus Haag
Entlang der wechselnden Strecken müssen sich Autofahrer und Anlieger in Geduld üben.
Start und Ziel des Skaterzuges ist wie in den vergangenen Jahren der Platz am Verkehrsmuseum auf der Theresienhöhe. Der habe sich bewährt, sagt Senninger. Auch in diesem Jahr soll es neben dem üblichen Rahmenprogramm samt kostenlosem Skate- und Ausrüstungsverleih „einige Spezialveranstaltungen“ geben, kündigt der Projektleiter an. Zum Auftakt ist eine Aktion im Zusammenhang mit Karlheinz Böhms Städtewette geplant. Details will Senninger aber noch nicht verraten. Fest steht indes, dass es zwei Familientage geben wird: Am Pfingsmontag, 13. Juni, und an Maria Himmelfahrt, 15. August, startet der Skaterzug schon früher und wählt eine familienfreundliche, nur neun Kilometer lange Route. An beiden Terminen wird die Anreise jedoch beschwerlich: Wegen Bauarbeiten ist die S-Bahn-Stammstrecke gesperrt.
Auch 2011 sind die Teilnehmer aufgerufen, die Blade Night mit dem Kauf von Skater-Bändchen zu unterstützen. Da die AOK erneut als Sponsor dabei ist, gibt sich Senninger zuversichtlich, dass die Finanzierung für alle 18 Termine steht. Nur das Wetter könnte den Skatern noch einen Strich durch die Rechnung machen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Saison 2010 musste die Skatergemeinde im vergangenen Jahr viele Absagen wegen Regens hinnehmen. „Richtig schönes Wetter hatten wir eigentlich nur bei drei Fahrten“, sagt Senninger. Heuer hofft er auf bessere Verhältnisse. Klar ist jedoch: Wenn Regen droht, wird nichts aus dem Skate-Vergnügen. Aus Sicherheitsgründen - auf nasser Fahrbahn steigt die Sturzgefahr rapide - werde man im Zweifel lieber auf die Fahrt verzichten, „bevor ich mit ein paar tausend Leuten auf der Straße stehe und es regnet“, so Senninger.
Peter T. Schmidt
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