München - Bei Rot über die Ampel und auf der falschen Straßenseite unterwegs - das sind bei Radlern die häufigsten Unfall-Gründe. Die Münchner Polizei setzt deswegen auf teure Denkzettel.

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Mit ihren saftigen Denkzetteln will die Polizei solche Unfälle verhindern. Wie berichtet, ist die Zahl der Unfälle mit Radfahrern zwischen Januar und März in München auf 305 geschnellt. Das sind fast doppelt so viele wie im ersten Quartal 2010. In 151 Fällen waren die Radfahrer schuld. Im ganzen vergangenen Jahr verursachten allein 175 Radler einen Unfall, weil sie bei Rot über die Ampel fuhren oder Vorfahrtsregeln ignorierten.
Am Dienstag fischte die Polizei bis am Abend bei Kontrollen in der ganzen Stadt 24 Rotlicht-Radler heraus, 35 fuhren auf der falschen Straßenseite und sechs telefonierten während der Fahrt. Im vergangenen Jahr führte die Polizei 108 solcher Aktionen durch - und beanstandete 20 848 Radler.
Kolja Kröger und Ann-Kathrin Gerke
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