020.02.09|München|München|
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München - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft während der Faschingsferien gleich mehrfach zu Streiks in München auf.
Am Donnerstag, 26. Februar, treten die Landesbeschäftigten in den Ausstand. Tags darauf folgen die U-Bahn-, Tram- und Busfahrer. Beide Streiks sollen 24 Stunden dauern.
Von dem Streik der Landesbediensteten am Donnerstag sind im Großraum München vor allem die Universitäten und die dazugehörigen Kliniken betroffen. Auch an den Amtsgerichten, der Schlösser- und Seenverwaltung sowie den Finanz- und Bauämtern könnte es zu Einschränkungen kommen. Gleiches gilt für eine Reihe von Münchner Theatern. Probleme könnte es auch auf den Straßen geben, weil sich einige Autobahnmeistereien und Straßenmeistereien an dem Ausstand beteiligen. Während des ersten Streiktags am 11. Februar war es dank des guten Wetters kaum zu Störungen gekommen.
Wesentlich mehr zu spüren bekommen die Münchner den Ausstand im öffentlichen Nahverkehr am kommenden Freitag werden. Offiziell hat Verdi den Termin zwar noch nicht bestätigt, intern gilt er jedoch längst als abgemacht. Erst Anfang der Woche will ihn die Gewerkschaft bekanntgeben. Geplant ist dabei nach Informationen aus Gewerkschaftskreisen eine Kundgebung auf dem Stachus. Diesmal soll der Ausstand auch in München über 24 Stunden gehen. Der erste Streiktag in der Landeshauptstadt Anfang Februar hatte lediglich zwölf Stunden gedauert – und dennoch für große Probleme gesorgt. mik
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