München - Die Suche nach dem am Monte Altissimo am Gardasee vermissten Truderinger Josef Schmutterer ist auch am Montag ergebnislos geblieben.

Die Suche nach dem am Monte Altissimo am Gardasee vermissten Truderinger Josef Schmutterer ist auch am Montag ergebnislos geblieben. Lawinengefahr verhindert Einstieg in die Berg-Wand am Gardasee, in der der Truderinger vermutet wird. „Die Hoffnung, ihn lebend zu finden, ist noch da, aber die Chancen sind nach zehn Tagen sehr klein“, sagte Matthias Lettenbichler, ein Freund des Vermissten, gestern Abend unserer Zeitung. „Es wäre ein absolutes Wunder!“
Zwar war das Wetter laut Lettenbichler gestern so gut, dass ein Helikopter aufsteigen konnte, viel mehr konnten die Retter aber nicht tun. In der Wand, in der Schmutterer vermutet wird, liegen massive Schneebretter, es herrscht akute Lawinengefahr. „Es hat oben so viel geschneit“, sagte Matthias Lettenbichler. Ein Einstieg in die Wand sei für die Suchmannschaft zu gefährlich. Rund 30 Mann stünden aber bereit. „Sie gehen rein, sobald es möglich ist.“
Im Basislager im Tal harren derweil die Schwester des Vermissten und mehrere Freunde aus. Wie berichtet, war Josef Schmutterer, der Geschäftsführer der Ernst Dozler GmbH in Ottobrunn ist, vor zehn Tagen zu einer Skitour auf den Monte Altissimo aufgebrochen und nicht mehr zurückgekehrt. Die Retter vermuten einen Unfall. Weil der erfahrene Bergsteiger gut ausgerüstet war, gab es Hoffnung, ihn lebend zu bergen. Das schlechte Wetter und mehr als ein halber Meter Neuschnee hatten die Suche aber massiv behindert. Auch der Einsatz des Helikopters blieb bisher erfolglos.
wha
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