022.07.10|München|München|3
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München - Studenten der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) müssen weiter Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester zahlen.

© dpa
Studierende bringen am Donnerstag ein Protestplakat mit der Aufschrift "Studiengebühren jetzt senken dann abschaffen" zur Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München.
Das entschied der Senat der Hochschule gestern nach intensiver Debatte. Die Studierendenvertretung hatte eine Senkung der Gebühr auf 300 Euro gefordert.
Wie berichtet, hatte der Senat eine Kommission eingesetzt, die ermitteln sollte, ob die Studiengebühr womöglich gemindert werden könnte. Die Kommission sprach sich jedoch gegen eine Senkung aus. Der Senat folgte dieser Empfehlung nun mit klarer Mehrheit.
Die Entscheidung bedeute jedoch nicht, dass alles so weitergehen solle wie bisher, sagte der Senatsvorsitzende Martin Hose. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Verwendung der Mittel an der LMU optimiert und transparenter gemacht wird.“ LMU-Präsident Bernd Huber begrüßte die Entscheidung. Zwar habe er Verständnis für die Proteste der Studierenden. Aber eine Absenkung der Beiträge hätte für die LMU „massive finanzielle Einbußen“ zur Folge gehabt. Die Studierendenvertretung zeigte sich enttäuscht über das Votum. Sprecher Stefan Liebl sprach von einer „Fehlverwendung“ von Beiträgen an der LMU. Die Studierenden erwägen eine Klage gegen den Beschluss.
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