München - Geschäftsführer Jürgen Bühl versteigert das Büro- und Werbematerial der Olympia-Bewerbungsgesellschaft

© Reinhard Kurzendörfer
Rechner, Drucker, ein Rad und eine Fotokamera – nur einige der Gegenstände, die Jürgen Bühl derzeit versteigert.
Es ist ganz schön leer geworden im Flügel H3 des Münchner Technologiezentrums am Agnes-Pockels-Bogen 1. Nur noch drei Menschen arbeiten für die gescheiterte Olympia-Bewerbungsgesellschaft – im Juli waren es noch 34 Festangestellte und rund 20 Praktikanten. Die Abwicklung der GmbH geht offenbar zügig voran, und nun steht ein weiterer großer Schritt an.
Zusammen mit einem Auktionshaus versteigert der verbliebene Geschäftsführer Jürgen Bühl Technikausstattung, Büromöbel und allerlei Werbematerial. Darunter etwa Laptops, PCs, einzelne Monitore, Drucker, Webcams, Beamer, Digitalkameras, Faxgeräte, Schreibtische, Schränke, Drehstühle, Leitz-Ordner und Aktenvernichter, Verlängerungskabel, Kaffeeautomaten und ein Navigationsgerät. In der Liste des Auktionshauses „GoIndustry DoveBid“, die insgesamt 586 Posten umfasst, finden sich auch ein iPhone 4, zwei iPads, ein MacBook Air, mehrere BlackBerrys, Zubehör für die „Wii“-Konsole, ein Teleprompter, ein Herren- und zwei Damenräder.
Die Auktion findet im Internet statt unter www.go-dove.com/event-15871. Das Startgebot liegt für fast alle Posten bei nur einem Euro. Alle Angebote enden am Donnerstag, 20. Oktober, um 15 Uhr. Ein Besichtigungstermin sei nur dann vorgesehen, wenn es genügend Interessenten gibt, sagt Jürgen Bühl. Kontakt: Ringo Thiel, Telefon 089 / 12 55 58 47.
Mit der Auktion will Bühl die Bilanz der Bewerbungsgesellschaft aufhübschen. Nach derzeitigem Stand bleibt die öffentliche Hand auf Kosten in Höhe von 6,7 Millionen Euro sitzen. 4,1 Millionen davon entfallen alleine auf die Stadt München.
Thierry Backes
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