München - Erst der Münchner Merkur hat die Polizei darauf aufmerksam gemacht: Betrüger wollen sich mit gefälschten Emails die Daten von Packstations-Kunden ergaunern. Jetzt wird ermittelt.
Unbekannte versuchen derzeit, mit fingierten E-Mails Daten von Packstation-Kunden der Post auszuspähen.
Auf Anfrage unserer Zeitung hat die Münchner Polizei nun Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Die Betrüger verschicken offenbar im großen Stil E-Mails an Bürger, in denen diese informiert werden, dass angeblich alle Packstation-Zugänge innerhalb der Stadt vorübergehend deaktiviert werden müssen.
Die Mails wurde sowohl an tatsächliche Kunden des Post-Paketdienstes versendet, aber auch an Personen, die sich bislang nicht für die Packstationen haben registrieren lassen.
Die Deutsche Post bestätigt auf Anfrage, dass diese Mails seit mehreren Tagen kursieren und warnt vor der Angabe von Daten. „Die Packstation-Automaten funktionieren ganz normal“, betont Dieter Nawrath, Sprecher der Deutschen Post in München. Die Polizei vermutet die Betrüger im nicht-deutschsprachigen Ausland, da in dem Text mehrere Rechtschreibung- und Grammatik-Fehler auffallen.
sri
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