024.01.10|München|München
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München - Im Rotlichmilieu der homosexuellen Szene Münchens hat die Polizei am Freitagabend zugeschlagen. 17 männliche Prostituierte, die im Sperrbezirk tätig waren, sind dabei aufgeflogen.

© dpa
17 männliche Prostituierte gingen der Münchner Polizei bei einer Razzia am Freitagabend im Sperrbezirk ins Netz.
Bei der Razzia in zwei Lokalen in der Innenstadt, die als Treffpunkte homoxueller Männer bekannt sind, ging den Beamten der Fang ins Netz. In den zwei Lokalen wurden insgesamt 17 junge Männer festgestellt, die offensichtlich der Prostitution nachgingen.
Sie wurden, so heißt es im Polizeibericht, in erster Linie über den in München geltenden Sperrbezirk aufgeklärt, um einen Konflikt mit dem Gesetz vermeiden zu können. Vier der kontrollierten Männer waren noch keine 21 Jahre alt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei hinsichtlich des Vorliegens von Menschenhandel dauern noch an.
Während der Befragungen gab ein 20-jähriger Bulgare an, bereits seit mehreren Monaten der Prostitution im Münchner Sperrbezirk nachzugehen. Er wurde angezeigt. Gegen einen weiteren Bulgaren bestand ein Haftbefehl wegen Diebstahls. Er wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.
Der jetzigen Polizei-Aktion war im Dezember 2009 eine erste Überprüfung der Szene durch die Kriminalpolizei vorausgegangen. Damals hatte sich gezeigt, dass sich in den Lokalen an zwei Kontrolltagen junge Männer den eingesetzten Beamten für sexuelle Handlungen gegen Entgeld anboten.
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