Superbanner

Proteste gegen Sicherheitskonferenz

012.01.10|München|München|2
Drucken|Empfehlen|Schrift   a  /  A||recommendbutton_count130

Schliessen

Druckvorschau

Artikel: Proteste gegen Sicherheitskonferenz

München - Es ist längst ein Ritual: Der Widerstand gegen die Münchner Sicherheitskonferenz formiert sich. Geplant ist eine Großdemonstration am 6. Februar, die wohl wieder Teile der Innenstadt lahmlegen wird.

Das Gebiet um den Bayerischen Hof wird einmal pro Jahr zur Sperrzone, wenn die Sicherheitskonferenz stattfindet. dpa

Das Gebiet um den Bayerischen Hof wird einmal pro Jahr zur Sperrzone, wenn die Sicherheitskonferenz stattfindet. dpa

Abzug der Nato und der Bundeswehr – raus aus Afghanistan“ lautet das Motto der Konferenzgegner in diesem Jahr. Wie in den vergangenen Jahren will das „Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz“ wieder tausende Demonstranten mobilisieren. Beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) bestätigt man zwar, dass zwei Veranstaltungen angemeldet wurden. „Wir wissen aber noch nicht, welche Route der Protestzug nehmen soll“, sagte KVR-Sprecher Klaus Kirchmann. Klar sei bisher nur, dass am Freitag, 5. Februar, von 17 bis 19 Uhr eine stationäre Kundgebung auf dem Marienplatz geplant sei. Der Demonstrationszug ist für Samstag, 6. Februar, zwischen 12 und 15 Uhr angemeldet. Sarah Seeßlen verrät immerhin, dass es auf dem Marienplatz losgehen wird, danach werde man durch die Innenstadt ziehen und mit einem Schlenker durch das Bahnhofsviertel in Richtung des Hotels Bayerischer Hof am Promenadeplatz ziehen, wo die Sicherheitskonferenz stattfindet.

Wie in den vergangenen Jahren werden die Behörden die Demonstranten wohl nicht bis zum Tagungshotel marschieren lassen. Die Polizei hat bislang stets eine Sicherheitszone um den Bayerischen Hof eingerichtet, die nur Bewohner nach vorheriger Kontrolle betreten dürfen.

Das „Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz“ besteht laut eigenen Angaben aus 78 Parteien und Organisationen. „Wir sind der Überzeugung, dass die Sicherheitskonferenz mehr der Vorbereitung und Rechtfertigung als der Vermeidung von Kriegen dient“, sagt Hagen Pfaff von Attac München. Wegen der öffentlichen Diskussion um den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr rechne er mit zahlreichen Teilnehmern bei den Protestveranstaltungen, sagt Claus Schreer vom Aktionsbündnis. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 5000 Demonstranten.

Die Münchner Sicherheitskonferenz findet heuer zwischen dem 5. und 7. Februar statt. Traditionell besuchen zahlreiche Politiker aus aller Welt die Tagung. Im vergangenen Jahr nahmen etwa 50 Außen- und Verteidigungsminister sowie ein Dutzend Regierungs- und Staatschefs teil. 2009 kamen unter anderem der französische Präsident Nicolas Sarkozy, Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Vizepräsident Joe Biden und der afghanische Präsident Hamid Karsai nach München. 2010 sei mit ähnlich hochrangigen Teilnehmern zu rechnen, sagte ein Konferenzsprecher. Einziger bislang bestätigter Gast ist Hamid Karsai.

Philipp Vetter

zurück zur Übersicht: Stadt München

Schliessen

Artikel empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

Lesen Sie auch:

Amokfahrer: "Gas mit Bremse verwechselt"

Amokfahrer: "Gas mit Bremse verwechselt"

München - Ein Lkw-Fahrer hinterließ mit seinem Sattelzug eine Schneise der Verwüstung, walzte alles platt, was sich ihm in den Weg stellte. Vor Gericht versucht der 34-Jährige, sich herauszureden.Mehr...

Kommentare

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.

Karte München StadtMünchen NordMünchen OstMünchen WestMünchen ZentrumMünchen Südzurück zur Region

Wetter für München und Bayern

Berichte im Fokus

  • Meistgelesene Artikel
  • Meistkommentierte
  • Themen

Schicksalsschlag für Müller: Gründer-Sohn liegt im Koma

München - Ein handfester Lebensmittel-Skandal beutelt Müller-Brot. Jetzt setzt der Familie auch ein privater Schickalsschlag zu: Hans Müller junior ist schwer krank und liegt seit Sonntag im Koma.Mehr...

So funktioniert die Betrüger-Masche am Bankomat

München - 55 Millionen Euro Schaden richten international agierende Datendiebe alljährlich mit den kopierten Daten deutscher Bankkunden an, die Bares an manipulierten Geldautomaten abheben. So funktioniert's:Mehr...

Chaos-Tag bei der S-Bahn

München - Am Freitag häuften sich die Störungen bei der S-Bahn und im Regionalverkehr. Vormittags waren nahezu alle Linien verspätet. In einem Regionalzug saßen die Fahrgäste drei Stunden lang fest. Am Nachmittag fiel dann auch noch ein Stellwerk aus.Mehr...

MVV fordert 60 Euro Strafe für Schwarzfahrer

München - Das derzeit geltende Bußgeld von 40 Euro für Schwarzfahrer im öffentlichen Nahverkehr hat nicht genügend abschreckende Wirkung – dieser Meinung ist der Münchner Verkehrsverbund (MVV).Mehr...

S-Bahn: Ungewöhnliche Maßnahme wegen Kälte

München - Bis zum Samstag hatte die S-Bahn der Kälte getrotzt. Dann häuften sich bis Montagfrüh die Schäden. Jetzt hat die Bahn mit einer ungewöhnlichen Maßnahme begonnen.Mehr...

Schicksalsschlag für Müller: Gründer-Sohn liegt im Koma

München - Ein handfester Lebensmittel-Skandal beutelt Müller-Brot. Jetzt setzt der Familie auch ein privater Schickalsschlag zu: Hans Müller junior ist schwer krank und liegt seit Sonntag im Koma.Mehr...

EHC München

Alle Infos, Nachrichten und Spielberichte zum EHC München auf merkur-online.de.

Ehc München: Stephane Julien vor Zukunftsentscheidung

EHC-Kapitän Stephane Julien am Wendepunkt

München - Stephane Julien ist für die freien Tage heim nach Kanada gereist. Der Kapitän des EHC München sucht dort nach einer Entscheidung, die in jedem Fall Auswirkung auf den EHC haben wird. Geht er oder bleibt er?Mehr...

Nachrichten aus dem Landkreis

Rallye Dakar: Die Wüste kann ein Gangster sein

Die Wüste kann ein Gangster sein

Hohenbrunn - Andreas Schulz war zwanzig Mal als Co-Pilot bei der Rallye Dakar. Das Rennen forderte bereits mehrere Todesopfer. Der 56-Jährige gibt dem Mythos Dakar deshalb noch zehn Jahre.Mehr...

Heizung der Tennishalle ausgefallen

Heizung der Tennishalle ausgefallen

Unterhaching - Wegen eines Heizungsdefektes ist die Tennishalle des TC Unterhaching bis Anfang nächster Woche gesperrt.Mehr...

Aktuelle Videos

Videos werden geladen...0:00
Bild mit Ladehinweis

Weitere Informationen für dieses und andere Videos werden geladen...

Abspielen

Alle Videos

-cQsQSjKe1q6Y14uLo3ivuElQ2zsPqi5W8XyhmnDpmk.http://www.merkur-online.de/media/video/37063960011755456930

Artikel lizenziert durch © merkur-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.merkur-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

SkyScraper