München - Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) gelobt nach bekannt werden von Hygiene-Mängeln Besserung. Bis zur Wiesn sollen alle Defizite behoben sein. Ob das den Vertrag mit der Stadt für die Wiesn 2011 retten kann?
Das BRK werde “alle Anstrengungen unternehmen“, um “Schwachstellen und Defizite rechtzeitig bis zum Wiesn-Beginn zu beheben“, teilte die Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes München, Hildegard Kronawitter, am Samstag mit.
Das BRK wandte sich laut Kronawitter vor mehr als drei Wochen “von sich aus“ an das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München und bat um eine Untersuchung der Wiesn-Wache. Bei einer Begehung am 15. Juli seien dann “räumliche und ablauforganisatorische Mängel in Hinblick auf die Einhaltung von aktuell geltenden Hygienestandards“ festgestellt worden.
Während der Wiesn im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des BRK 3754 Oktoberfest-Besucher auf der Wache versorgt. Es gebe bislang keine Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den behandelten Patienten, heißt es in der Mitteilung weiter.
Bereits 2009 war das BRK wegen einer umstrittenen Blutstudie an Patienten der Oktoberfest-Wache in die Schlagzeilen geraten. Trotz aller Probleme übernimmt auf der diesjährigen Jubiläums-Wiesn wieder das BRK die ärztliche Versorgung der Besucher des größten Volksfestes der Welt. Für die Wiesn 2011 will die Stadt München dann den Vertrag öffentlich neu ausschreiben. Daran will sich der BRK-Kreisverband München nach eigenen Angaben beteiligen.
dpa
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