München - Ab 18. Juli rollt der Verkehr durch den neuen Richard-Strauss-Tunnel - vorbei an gleich sechs Blitzern. Ein Verein befürchtet Schlimmes und rechnet vor, wie viele Führerscheine das kosten könnte.

In den roten Kreisen die Geisterblitzer im Richard-Strauss-Tunnel.
Im Richard-Strauss-Tunnel werden in der etwa 1,5 Kilometer langen Hauptröhre 60, auf den Zu- und Abfahrten 50 Stundenkilometer erlaubt sein. Viel zu langsam findet Michael Haberland, Vorsitzender von „Mobil in Deutschland“. „Auf dem Mittleren Ring wären 80 Stundenkilometer möglich.“ Die Entwicklung könnte in die entgegengesetzte Richtung gehen. „Die Erfahrung wird zeigen, ob die Geschwindigkeit in den Zu- und Abfahrten weiter reduziert werden muss“, sagte Bauer. Auch im geplanten Tunnel am Luise-Kiesselbach-Platz werde man wahrscheinlich Blitzer anbringen.
von Philipp Vetter
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