München - Diesen Tag muss die Fahrerin wohl künftig als zweiten Geburtstag feiern. Die Frau war mit ihrem Fiat in ein Geländer gerast, das den Wagen regelrecht durchbohrte. Nur Zentimeter neben dem Fahrersitz.

© Gaulke
Nur wenige Zentimeter neben der Fahrerin wurde das Auto von dem Geländer durchbohrt.
Die Bulgarin war gegen 20.15 Uhr auf der Werinherstraße (Obergiesing) mit ihrem Fiat Punto auf Höhe der Bahnunterführung von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen das Geländer geprallt. Dabei bohrte sich das Vierkantrohr mit einem Durchmesser von 5 Zentimetern vom Motor durch den Innenraum und verließ das Fahrzeug durch die Heckklappe wieder. Der Schutzengel der Fahrerin war auf der Hut – sie wurde nur leicht verletzt.
Passanten befreiten die Frau aus dem Auto. Sie erlitt eine Gehirnerschütterung und eine Risswunde an der rechten Seite des Brustkorbs. Das Eisen hatte sie nur gestreift. Die Feuerwehr musste mit Trennschleifern das Geländer absägen, bevor man das Auto vom Unfallort entfernen konnte.
Paulina A.s neunjähriger Sohn wartete derweil daheim auf seine Mutter. Die Polizei brachte den Bub zu seinem Vater in dessen Wohnung. Die Eltern leben derzeit in Trennung.
pv
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