Mit dem Bau der Ersatzhallen musste wegen der Frostgefahr in Januar/Februar schon jetzt begonnen werden. Foto: Jaksch

Erste Vorbereitung

Herrsching - Noch vorm ersten Spatenstich fürs neue Herrschinger Feuerwehrhaus, sind die Baumaschinen angerollt. Neben dem Rathaus wurde mit dem Bau der Ersatzhallen begonnen. Als erstes mussten Bäume weichen.

Eigentlicher Baubeginn für das neue Feuerwehrhaus Herrsching ist erst im Februar. Schon jetzt muss aber die Ersatzhalle für die Fahrzeuge errichtet werden. „Uns blieb keine Wahl“, erklärt Bürgermeister Christian Schiller. Die Hallen müssten stehen, sobald mit dem Abbruch begonnen werde. Würde bis Januar/Februar gewartet, könnte Frost die Arbeiten verzögern und damit das gesamte Vorhaben. In der jüngsten Ratssitzung hatte er bereits mitgeteilt, dass trotz aller Bemühung drei Pappeln gefällt werden mussten, die beim Bau der provisorischen Hallenzufahrt beschädigt worden waren. „Baumsachverständige haben uns aber versichert, dass die Pappeln ohnehin die Altergrenze erreicht haben“, sagt er. Zwei oder drei Linden, die in einer Reihe mit den Pappeln standen, müssten ebenfalls weichen, um für den Feuerwehrvorplatz genügend Platz zu haben. „Bis zum Schluss haben wir mit den Experten diskutiert. Aber an der Fällung führt kein Weg vorbei.“

Natürlich werde es eine Ersatzpflanzung geben, verspricht der Rathauschef. Ebenso versichert er, dass die Hallen nach Fertigstellung des Feuerwehrgebäudes wieder zurückgebaut werden und der Rathausanger Wiese bleibe. 200 000 Euro kosten die Hallen, rund 5 Millionen Euro wird in die Feuerwehr investiert. „Die höchste Investition in der Geschichte Herrschings“, so Schiller, in dessen Amtszeit einschließlich 2013 dann 27 Millionen Euro investiert wurden.

  • 0 Kommentare
  • 0 Google+
    schließen