Starnberg - Wer suchet, der findet: Die Starnberger Feuerwehr musste am Vormittag nach einem kleinen Unfall einen Stromverteilerkasten suchen. Gefunden wurden Reste, obwohl der Kasten noch stand. Die Auflösung des Rätsels ergab sich durch Zufall.

© JVR
Der Kasten steht noch: Reste des - umgefahrenen - Vorgängermodells sorgten gestern in Starnberg für einige Verwirrung.
Ein 76-Jähriger hatte einem Rettungswagen Platz machen wollen und wich an der Dinardstraße in Starnberg in eine Zufahrt aus. Dabei verwechselte er laut Polizei Gas und Bremse, der Pkw schoss in eine Hecke und knapp an einem Stromverteiler vorbei. Falls dieser beschädigt worden sein sollte und Kabel offenlägen, wäre dies eine gefährliche Sache gewesen. Deswegen wurde die Starnberger Feuerwehr alarmiert.
Ein zufällig vorbeikommender E.on-Mitarbeiter wusste die Lösung: Vorige Woche war der Kasten - es gibt an dieser Stelle nur einen - erneuert worden. Grund: Er war umgefahren worden. Die Reste dieses Verteilers lagen eben noch in der Hecke.
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