Mit seiner Mutter war der Münchner an den Starnberger See gekommen. Am späteren Nachmittag, so gegen 17 Uhr, begab sich der Mann ins Wasser, um vom Ostufer in Ambach hinüber ans Westufer nach Bernried zu schwimmen. Als er nach mehr als drei Stunden noch nicht wieder zurückgekehrt war, begann seine Mutter, sich zu sorgen. Über einen anderen Badegast ließ sie die Rettungskräfte alarmieren.
DLRG und Wsserwacht machten sich sogleich mit acht Bootsbesatzungen auf die Suche nach den Vermissten. Auch die Wasserschutzpolizei Starnberg und ein Polizeihubschrauber wurden angefordert. Am Ufer waren Polizeistreifen aus Starnberg und Wolfratshausen unterwegs, um den Münchner zu suchen. Gegen 21 Uhr wurde er 44-Jährige schwimmend im See entdeckt. Die Rettungskräfte zogen ihn in ein Boot.
Der Badegast erzählte, dass er sich nach der Seedurchquerung eine ausgeehnte Pause gegönnt habe, bevor er wieder nach Ambach zurückgeschwommen sei. Er sei aber auch froh, aufgegriffen worden zu sein. Denn er habe sich wohl überschätzt und er sei nicht sicher, ob er das Ufer aus eigener Kraft noch erreicht hätte.















