Einen Joint fischten Starnberger Polizisten als Beweismittel aus dem See. Foto: fkn

Sprung ins kalte Wasser

Polizist fischt Joint aus eiskaltem See

Starnberg - Um Beweisstücke zu sichern, scheut die Starnberger Polizei selbst vor einem Sprung ins eiskalte Seewaser nicht zurück: Es ging um einen Joint.

Einer Zivistreife der Starnberger Ordnungshüter war am späten Dienstagnachmittag auf dem Steg an der Seepromenade eine junge Frau aufgefallen, die sich offensichtlich einen Joint angezündet hatte und die ersten Züge inhalierte. Als sich die Polizisten der 17-Jährigen zu erkennen gegeben hatten, warf diese das Rauschgift in den See und versuchte, es mit dem Fuß unter Wasser zu halten.

Die Beamten mussten die Jugendliche mit Gewalt daran hindern, das Beweismittel zu vernichten, und mussten sie sogar fesseln. Da der Joint mittlerweile im See versunken war, blieb einem Beamten nichts anderes übrig, als ihn aus dem eiskalten Wasser zu bergen.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung der 17-Jährigen wurden weitere geringe Mengen an Marihuana sichergestellt. Die Polizei erstattete Anzeige wegen eines Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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