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Wetterprophet Jägerhubers Prognose für 2013

Starnberg - Oh je, 2013: Der Starnberger Wetterprophet Josef Jägerhuber sieht für das neue Jahr kaum gute Aussichten. Feucht und kühl wird das Jahr, der Sommer sehr kurz.  Dafür darf man sich noch auf einen langen Winter einstellen.

Wetterprophet Jägerhubers schlechte Prognose für 2014

Wetterkerze vs. Jägerhuber: So wird der Winter

Der fast 87-Jährige hat wie jedes Jahr seine Aufzeichnungen aus inzwischen 53 Jahren Starnberger Wetter – nebenbei bemerkt sind das fast 20 000 Tage – ausgewertet. „Die Wiederholung ist da, das ist sicher“, sagt er. Alle sieben Jahre wird das Wetter ähnlich, und ab März haben wir ein Mondjahr. Die sind „mehr feucht als trocken und teilweise sehr kühl“. Derzeit regiert Merkur, dessen Jahre nass sind – die Bestätigung liefert Jägerhuber gleich mit: 1204 Liter Regen sind 2012 pro Quadratmeter Stadt gefallen, 78 Liter mehr als 2011 und 92 Liter mehr als 2010. Alles bezogen auf Starnberg, denn seine Vorhersagen stützen sich nur auf Daten vom Starnberger See.

Gespannt warten Jägerhuber-Fans in ganz Deutschland auf die Prognose 2013. Hier ist sie:

Der Januar, sagt der Starnberger ohne Gewähr voraus, wird noch ziemlich viel Schnee bringen und Kälte. Das gilt auch für den Februar, der „voraussichtlich ein schöner Wintermonat“ wird, was Ski- und Eislauf-Freunde freuen dürfte. Bis Mitte März werde der Winter dauern, erst Ende des Monats sollen Frühlingsgefühle aufkommen können. Der April bringt immer noch Schnee, vor allem aber Regen. Erst ab Mitte April kommt der Frühling. Das deckt sich mit alten Bauernregeln: Weihnacht im Klee, Ostern im Schnee. Schön und warm, gar mit Gewittern werden die ersten Mai-Tage, in der zweiten Hälfte wird’s wieder ungemütlich und kalt. Im Juni könnten die Starnberger eventuell gar ihre Heizungen brauchen, fürchtet Josef Jägerhuber. Sehr niederschlagsreich werde der Juni noch dazu: „Im Großen und Ganzen ein unfreundlicher Monat.“ Dafür soll der Juli schöne Sommertage bei in der zweiten Monatshälfte großer Hitze bringen. Starke Gewitter und Regen sind zu erwarten, und – ungewöhnlich für Oberbayern – Ostwind.

Der August wird regenreich, an einzelnen Tagen ist der Hochsommer zu Gast. Ab Monatsmitte kündigt sich der Herbst an. Ebenso nass werde der September, etliche Regentage sind zu erwarten bei generell „herbstlicher Kühle“. Der Oktober soll schön werden, am Anfang mit Regen und am Ende mit Schnee. Nebel, Regen und ein Kälteeinbruch in der zweiten Monatshälfte seien für November wahrscheinlich. Regen und Schnee wechseln sich im Dezember ab, dazwischen einige Föhn-Tage – wegen der dadurch schmelzenden Schneedecke also „kein ausgesprochener Wintermonat“.

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Rubriklistenbild: © SVJ/IKE

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