Tannenberg - Viel Lob gab's bei der Hauptversammlung für die Tannenberger Wehr.
Tannenberg - „Die Brandbekämpfung in Sachsenried, ständige Ausbildung in Erster Hilfe und die Übungen das ganze Jahr über - das ist derrichtige Weg“, lobte Kreisbrandinspektor Ludwig Fernsemmer Tannenbergs Wehr.
Beim Jahresbericht von Kommandant Markus Welz habe er schon bald aufgehört, die Übungen mitzuzählen. Es waren 13. Fernsemmer bestätigte der 34 Männer und sechs Frauen zählenden Wehr „eine enorme Übungsleistung.“
Zweiter Bürgermeister Albert Bißle sieht im Bericht des Kommandanten, „dass bei der Tannenberger Wehr immer was los ist“. In Sachen Fahrzeug- und Gerätebeschaffung versprach er, dass die Gemeinde dafür immer ein offenes Ohr habe.
„Die neue Pumpe erhöht die Schlagkraft der Wehr“, ist der Kreisbrandinspektor überzeugt. Und schon mal beim offenen Ohr der Gemeinde: Bereits jetzt steht fest, dass die Wehr im Februar 2014 ein neues wasserführendes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSFW) bekommt. Kosten: rund 100 000 Euro. Bis dahin muss man sich mit dem 45 Jahre alten Tragkraftspritzenfahrzeug begnügen. Heuer noch werden neben neuen Gummistiefeln und Faltsignalen mit Blitzleuchten auch Helmlampen für die vier Gruppenführer beschafft.
Auf dem Plan des Kommandanten stehen neben einer Reihe Übungen zudem zwei Leistungsprüfungen für den Nachwuchs und die Gemeinschaftsübung mit der Burggener Wehr, diesmal wieder in Tannenberg.
Welz erwähnte das erstmals von der Wehr ausgetüftelte und durchgeführte Ferienprogramm. Wasserpriele, eine Löschkette, Abseilen am Graben und Brandschutzkunde wurde den 24 Buben und Mädchen geboten. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, meinte Fernsemmer, fügte an: „Wir brauchen Nachwuchs.“
Sämtliche Veranstaltungen hat Schriftführer Dietmar Hertl akribisch aufgelistet. Kassier Sebastian Jäger indes hat gut gewirtschaftet. Die Tannenberger Wehr mit insgesamt 82 Vereinsmitgliedern verfügt derzeit über 25 000 Euro. Die zehn Tonnen bei den sechs Altpapiersammlungen (757 Euro) und die sechs Tonnen Altmetall (580 Euro) haben der Feuerwehrkasse gut getan. walter kindlmann
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