Taufkirchen – Ein neu gestalteter Pausenhof und zwei Projektgärten für die Realschule, ein einladender Eingangsbereich fürs Urzeitmuseum – der Landkreis plant eine Frischzellenkur für die Außenanlagen für die Schule in Taufkirchen.
Der Ausschuss für Bauen und Energie billigte den Entwurf des Architekturbüros Sehlhoff. Die Kosten werden auf 170 000 Euro plus 15 Prozent Planerhonorar geschätzt. Die Arbeiten sollen im Frühsommer 2012 beginnen. Ingenieur Helmut Leopoldseder stellte den Kreisräten den Plan vor.
Im Zuge der Umgestaltung werde auch der Fußgängerüberweg aus Richtung des Busbahnhofs um zehn Meter nach Westen verlegt. „Dadurch ist dort höhere Verkehrssicherheit“, sagte Leopoldseder. So sei der Überweg weiter von der Einmmündung entfernt. Im Osten des Schulgeländes werden Garagen entfernt, das kommt dem Pausenhof zugute. Im Süden werden zwei Projektgärten angelegt, zum Beispiel für einen Barfußparcours oder für Kräuterbeete. Der bisherige Geräteschuppen ist nach Angaben der Schule zu klein. Ein neuer Schuppen wird in den Schulhof integriert. Dieser kleine Bau im Südosteck des Geländes war auch der einzige Diskussionspunkt.
Leopoldseder hatte ihm mit einem begrünten Dach geplant. CSU-Kreisrat Hans Wiesmaier befürchtete, dass diese Gestaltung zu höheren Unterhaltskosten führen wird. Nach kurzer Debatte votierte der Ausschuss mit 9:5 Stimmen gegen die Bepflanzung. Ansonsten lobte Wiesmaier das Konzept als „kompakten Entwurf“, der auch die Folgekosten im Blick habe.
Die Realschule, für deren Unterhalt der Landkreis zuständig ist, wurde um das Alte Rathaus erweitert. Das Urzeitmuseum war bis dahin in den Garagen des alten Rathauses untergebracht gewesen. Den Neubau für die Ausstellungsräum finanzierte der Landkreis . Entsprechend zieht Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) auch für die aktuelle Planung eine Grenze. „Man muss unterscheiden zwischen der reinen Ertüchtigung des Gebäudes und weiteren Maßnahmen“, sagte er. Darüberhinausgehende Kosten müssten auf die Musmeumsmiete umgelegt werden.
Von der Gesamtsumme werden laut Leopoldseder 45.000 Euro auf die Umgestaltung des Museumsbereichs entfallen. Der Anteil des Landkreises wiederum betrage 30.000 Euro. Daraus würden die Zufahrt und die Entwässerung finanziert, erläuterte der Ingenieur. Die Abfahrt werde schmäler, um Platz für Rasen- und Schotterflächen zu schaffen. So werde auch die Versickerung des von der Straße herabrinnenden Wassers verbessert. Dennoch sei der Tiefpunkt vorm Museumseingang ein Problem. Die Lösung sei eine Rückstauklappe plus Pumpe. „Dann haben wir Sicherheit bei Starkregen“, sagte Leopoldsede. ta
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