Rottach-Egern - Treibt sich in Rottach ein räudiger Fuchs umher? Ein Hundebesitzer warnt.

Füchse können die Krankheit leicht auf Haustiere übertagen. foto: dpa
Vor fünf Jahren traten die ersten Fälle im Allgäu auf. Seither breitet sich die Fuchsräude aus. Ist nun auch der Landkreis Miesbach erreicht? Ein Hundebesitzer glaubt "Ja!". Sein Terrier steckte sich nachweislich an. Die Fuchsräude rafft das Wildtier meist innerhalb weniger Monate dahin. Gerade im Winter. Winzige Milben graben sich in die Haut ihrer Wirte und vermehren sich dort explosionsartig. Die Folgen: Hautrötungen und Schuppenbildung, begleitet von starkem Juckreiz. Die betroffenen Tiere magern ab und verenden schließlich aufgrund von Auszehrung und Erschöpfung. Meist sind Füchse von der Seuche betroffenen, doch sie kann sich auch auf Haustiere übertragen. So wie im Fall des Rottacher Terriers. „Wir können die Räude bei Haustieren sehr gut behandeln“, erklärt die Gmunder Tierärztin Dr. Stephanie Meixner. Sie hat die Räude bei dem kleinen Vierbeiner eindeutig diagnostiziert. Wenn Menschen ein krankes Tier beobachten, sollten sie auf Anraten des Landratsamts die Behörden informieren.
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