Rottach-Egern - Seit 45 Jahren betreibt der Tierschutzverein Tegernseer Tal ein Tierheim in den Weissachauen. Der Pachtvertrag für das Grundstück endet 2014. Doch die Tiere sollen bleiben.

Der Maschendrahtzaun, der den Hundeauslauf begrenzt, wird dieser Tage durch einen höheren Stabzaun ersetzt. Eine große Erleichterung für die Tierheimmitarbeiter Uschi Meyer und Manuela Hefele (im Hintergrund). Foto: Thomas Plettenberg
„Das ist der beste Platz für ein Tierheim“, sagt der Rottacher Bauamtsleiter Walter Hübsch von dem Gelände in den Weissachauen. Dort draußen stört es niemanden, wenn die Hunde mal bellen. Und rundum ist freie Natur, so dass die Gassigänger vom Tierheim aus ihre Runden drehen können.
Träger des einzigen Tierheims im Landkreis Miesbach ist der 450 Mitglieder starke Tierschutzverein Tegernseer Tal. Der lebt nun schon seit einer ganzen Weile mit der Ungewissheit, ob das Tierheimgelände nach 2014 noch zur Verfügung steht. Das Areal gehört einem Landwirt. Mit dem Eigentümer, versichert Johanna Ecker-Schotte, Schriftführerin des Tierschutzvereins, bestehe ein guter Kontakt.
Unterdessen packt das Tierheim-Team unumgängliche Sanierungen schon einmal an. Derzeit bekommen die Hunde-Ausläufe einen neuen Zaun. Der jetzige besteht nur aus Maschendraht und ist obendrein zu niedrig.
Rund 25 000 Euro kostet die Neuerung. Um das Geld für den Zaun, aber auch für weitere Renovierungen aufzubringen, stellt der Tierschutzverein diverse Aktionen auf die Beine - zuletzt der romantische Advent. Und er braucht Spenden. Schließlich wird in den nächsten Jahren noch einiges an Investitionen zu stemmen sein.
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