Taufkirchen - Taufkirchens Bürgermeister Jörg Pötke ist „entsetzt“ über die Ergebnisse der Umfrage: Bereits am kommenden Montag will er deswegen eine Personalversammlung einberufen.
Von Seiten der Belegschaft werden ihm „eklatante Missstände“ im Rathaus vorgeworfen (wir berichteten). Mobbing, gesundheitliche Probleme, Angst um den Arbeitsplatz: Rund jeder zweite von den rund 90 Mitarbeitern fühlt sich in seinem Arbeitsleben massiv beeinträchtigt. Umso unverständlicher ist es für Pötke, dass noch nie jemand vom Personalrat an ihn herangetreten ist: „Wenn alles so furchtbar ist, warum ist dann noch nie jemand gekommen? Das ist ein offenes Haus hier. Ich bin da einfach konsterniert.“
„Die Vorsitzende des Personalrats, Rosi Konder, widerspricht dieser Darstellung: „Das stimmt nicht, ihm sind mehrmals Gespräche angeboten worden, er hat sie aber verweigert.“ So werde er zu den regelmäßig stattfindenden „Monatsgesprächen“ eingeladen, er nehme aber nicht daran teil.
Als Chef der Verwaltung verstoße Pötke damit gegen Paragraf 67 des Bayerischen Personalvertretungsgesetzes. Würde er diese Zusammenkünfte besuchen, könne er sich ein Bild von der Stimmung in der Belegschaft machen.“
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