Unterhaching - Die Münchner Volkssänger-Bühne wird von einem fürchterlich-realistischen Männeralptraum geplagt.

Mit der Garderobe nehmen es die Volkssänger ebenso wenig genau wie mit der Sprache. Da kann schon einer in römischer Tracht auftreten am „Ouzo to go“-Stand. Foto: robert Brouczek
Um ihn zu bannen, nannten sie ihn beim Namen: „Und ewig bockt das Weib“ („Et Dieu créa la femme“). Der charmant lockende Originaltitel des Klassikers weicht aufheulender Derbheit: Der ewige Kampf der Geschlechter wird mit erhobener Lanze geführt und mit erbitterter Verteidigung der kriegsmüden Frauen. Dem depressiven Gemächt bleibt nur der schmachvolle Rückzug (mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der Print-Ausgabe). Manfred Stanka
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