Zorneding - Mit Peter Pernsteiner als Vorsitzender gehen die Zornedinger Liberalen in die nächsten zwei Jahre. Bei der Jahreshauptversammlung kündigte der FDP-Chef an, bei der Abstimmung im Gemeinderat über den Windpark am Rand des Ebersberger Forstes für das Projekt zu stimmen.
Seit 2003 ist Pernsteiner schon Ortsvorsitzender der FDP in Zorneding, einer der früheren Hochburgen der Liberalen im Landkreis. Natürlich erinnerte er in seinem Rechenschaftsbericht an Zeiten, als die FDP viel besser da stand als jetzt, Nämlich an die letzte Bundestagswahl. „da hatten wir mehr Zweitstimmen als die SPD“, sagte Pernsteiner stolz. Im gegenwärtigen Tief seiner Partei „konzentrieren wir uns aber jetzt auf unsere örtlichen Sachthemen“, klopfte Pernsteiner vor dem halben Dutzend FDP-Getreuen fest. Geothermie, die Turnhalle und eben auch der Windpark seien die hervorstechenden Themen in der jüngsten Zeit gewesen.
Bei der Wahl des Vorstands wurde Pernsteiner wie bisher Wolfgang Stranak als Stellvertreter zur Seite gestellt. Als Kassier zog sich der 75-jährige Friedrich Geisel zurück. Seit Amt ging in jüngere Hände, nämlich in die von Christoph Reisbeck. Dennoch gab Pernsteiner seiner Hoffnung Ausdruck, „dass endlich einmal wieder viel Jüngere nachrücken.“
Mit einem Abstand von 1000 Metern zur nächstgelegenen Bebauung findet Pernsteiner den am westlichen Waldrand des Ebersberger Forstes projektierten Windpark „durchaus verträglich“. Überzeugt davon hätte ihn letztlich die Informationsfahrt des Landkreises zu einem ähnlichen Windpark im oberpfälzischen Jura.
Von Eberhard Rienth
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.