Vaterstetten - Flächen und Hallen für Sportvereine - in diesem Fall Taekwondo - sind in Vaterstetten schwer gefragt und deshalb knapp. Da kam Rudolf Schelle, Cheftrainer und Vorstand von Taekwondo Vaterstetten, das Angebot sehr gelegen, den Hauptraum vom AWO Jugendzentrum Vaterstetten als Trainingsraum zu nutzen.

Drei Fäuste für Vaterstetten. Diese Taekwondoka profitieren von der Zusammenarbeit mit dem AWO Jugendzentrum Vaterstetten. foto: kn
Nachteile wie Betonboden und fehlende Sportgeräten wurden kompensiert. Vor jeder Übungseinheit legen die Aktiven den Partyraum mit Trainingsmatten aus. Außerdem hat man mobile Trainingsgeräte angeschafft.
Dass es zu dieser Kooperation kam, lag auch am Weitblick von JUZ-Leiter Uwe Radzkowski und dessen Kollege Ernst Fischer. Rudolf Schelle betont bei rund 100 Jugendlichen, die man jedes Jahr ausbildet, wie wichtig die Kooperation von JUZ und Taekwondo Vaterstetten ist. „Auch die Integration von Kindern und Jugendlichen in Gemeinschaften, in denen sie entsprechend ihres Alters ihre Kreativität einbringen können, zählt zu unseren Aufgaben.“ Die Zusammenarbeit des Sportvereins mit dem örtlichen Jugendzentrum sei deshalb „die ideale Verschmelzung der sportlichen Freizeitgestaltung mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit.“
Mittlerweile besuchen die jungen Sportler nach einigen gemeinsamen Aktionen in ihrer Freizeit den Offenen Betrieb des Jugendzentrums. Auch die Eltern lernen durch ihre Unterstützung von Taekwondo Vaterstetten gleichzeitig das Jugendzentrum besser kennen.
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