Zwischenlager: Im Landratsamt werden die abgegebenen Waffen gesammelt. Das Foto zeigt Helmut Stork (l.) und Werner Hegewald mit einigen Exemplaren. Foto: Peter Preller

Pistole im Nachtkästchen versteckt

Landkreis - Zwischen Januar 2010 und Dezember 2012 wurden beim Landratsamt 954 Pistolen und Gewehre sowie 368 Kilogramm Munition abgegeben.

Insgesamt aber gibt es wenig Grund zur Beanstandung. „Die Pistole im Nachtkästchen ist die Ausnahme“, versichert Helmut Stork, Leiter des Ordnungsamtes am Landratsamt in Weilheim. Dieser Fall hatte 2010 im Landkreis für Aufsehen gesorgt, als das Kreisordnungsamt nach dem Amoklauf von Winnenden begann, hiesige Waffenbesitzer zu kontrollieren. Knapp drei Jahre später meldet die Behörde, dass die Zahl der Waffen von 13 800 auf aktuell 13019 zurückgegangen ist, die Zahl der Menschen, die eine Waffe besitzen, von 3400 auf aktuell 2732. Damit liegt der Landkreis bayernweit im Mittelfeld. Zwischen Januar 2010 und Dezember 2012 wurden beim Landratsamt 954 Pistolen und Gewehre sowie 368 Kilogramm Munition abgegeben. Beides wurde zunächst ordnungsgemäß verwahrt und dann in einer verschlossenen Holzkiste im Dienstwagen nach München zum Landeskriminalamt zur Vernichtung gefahren.

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