Ausgangspunkt für die überraschende Gegen-Kandidatur war laut Schöttl der Wunsch seines potenziellen Nachfolgers und neuen 2. Kommandanten Sebastian Boscolo, von ihm eingearbeitet zu werden. Eigentlich hatte Schöttl aufhören wollen, dem Wunsch Boscolos habe er aber Rechnung getragen. Manfred Gilg, rund 15 Jahre unter Schöttl 2. Kommandant, widerstrebte, dass Schöttl eventuell nicht die vollen sechs Jahre amtieren wolle. Das sei rechtlich nicht in Ordnung. Deswegen sei er gegen Schöttl angetreten. Beide Bewerber weisen darauf hin, dass es deswegen kein böses Blut gebe. Das zeige sich auch daran, dass Gilg bei der Wahl zum 2. Kommandanten nicht gegen Boscolo angetreten sei.
Und ausgerechnet bei dieser Jahresversammlung wurde Gilg dann auch für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Pollinger Feuerwehr ausgezeichnet - mit seinen Kameraden Ernst Burger, Anton Keller und Andreas Mroß erhielt er das silberne Feuerwehr-Ehrenkreuz und eine Urkunde des Innenministers.














