Weilheim-Schongau: Die Energiewende und die Moral

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    • 24.01.13
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Die Energiewende und die Moral

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Wies/Weilheim-Schongau - Die Energiewende ist auch eine ethische Aufgabe. Stimmt, aber nicht überall passen Energiewende und Moral zusammen, wie beim Wieser Zukunftsforum zu erfahren war.

Jochen Ostheimer sprach über die „Moral der Energiewende“.   Aj

Jochen Ostheimer sprach über die „Moral der Energiewende“.   Aj

Wir befinden uns inmitten eines umfangreichen globalen und regionalen Klimawandels, und es sind bereits erhebliche ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen vorhanden“, sagte Ingo Martin beim Wieser Zukunftsforum. Dieses Mal stand es unter dem Motto: „Setz Deine Energie ein - aber richtig“ und thematisierte Klimawandel und Energiewende.

Ingo Martin, der der Vorstandschaft der „Bürgerstiftung Energiewende Oberland“ (EWO) angehört. sagte, es sei Ziel, 2035 durch Energieeinsparungen sowie durch regenerative Energien auf dem Energiesektor autark zu werden. Der Klimawandel zeugt sich nach Ansicht des Referenten bereits jetzt durch immer extremere Wetterkonstellationen. Mit dem Ende der fossilen Energiereserven in einigen Jahrzehnten werde ein starker Preisanstieg einhergehen. „240 Millionen Euro werden im Landkreis jährlich für Energie aufgewendet. In Deutschland sind es 100 Milliarden Euro“, so Martin. Würde, so argumentierte der Referent, diese Energie vor Ort erzeugt, könnte auch die damit verbundene Wertschöpfung vor Ort bleiben.

Abgerundet wurde die Vortragsreihe durch das Referat von Jochen Ostheimer zum Thema „Die Moral der Energiewende“ sowie durch den „Werkstattbericht des Arbeitskreises Energie Steingaden“. Florian von Polenz berichtete über die „Bürgerkultur aktuell“.

Während die Diskussion der technischen Möglichkeiten und der finanziellen Seiten der Energiewende inzwischen zur Alltäglichkeit geworden ist, beleuchtete Ostheimer das Thema „Energiewende“ von einer ganz anderen Seite. In seinem Vortrag, den er vor gut 50 Besuchern hielt, sprach der Sozialethiker über die Moral. Ostheimer sieht die vierte Energiewende - die vorausgehenden drei waren die Beherrschung des Feuers, die Sesshaftwerdung und die Nutzung von fossilen Brennstoffen - als globale und zeitlich nicht begrenzbare Aufgabe. Öl zu verbrennen könne man nicht verantworten, weil es ein - begrenzt vorhandener - wertvoller Rohstoff sei. Auch räumlich müsse die Energiewende in größerem Zusammenhang gesehen werden. Ostheimer: „Der Blick darf nicht an der Staatsgrenze enden“. So könnte zum Beispiel durch Maßnahmen in Deutschland Menschen in anderen Ländern die Lebensgrundlage entzogen werden. Wenn die einheimische Bevölkerung vertrieben werde, damit ihre Flächen für die Produktion von Futtermitteln oder Energiepflanzen für den Export verwendet werden können, sei dies nicht zu verantworten. Vertreibung ist laut Ostheimer „eine Menschenrechtsverletzung“. aj/st

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Kommentare

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Topas26.01.2013, 09:04
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Ingo Martin hat mit Sicherheit exakt den Kernpunkt "Moral" getroffen.
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Jedoch war die erste Energiekrise exakt vor 40 Jahren.
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Ganz gezielt haben die "Wirtschaftsmächtigen gemeinsam mit der Politik" eine schnelle Energiewende verhindert.
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Warum?
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Die Aktien der Wirtschaftsmächtigen, deren Lobbyisten in der Politik die Steuerung lenken, sind u.a. in diesem Sektor und der Pharma- und Chemieindustrie angesiedelt. Die Aktien werden international gehandelt. Inzwischen sind sie im Besitz der Öl-und Gas-Länder....
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Am Beispiel von BMW kann man es erkennen: Die hatten damals ja noch eine eigene Mineralölindustrie.... Das hat sich später geändert.
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Die Wirtschaftsmächtigen - das sind diejenigen, die die großen Aktienpakete halten - nicht die Kleinaktionäre, bestimmen, welcher wirtschaftliche Kurs gefahren wird.
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Und dem kleinen Mann wird erzählt: "Moral und Anstand" ....
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Tja, und sogar der Vatikan hat da seine "Mafia-Finger" mit im Geschäft: Das Buch Vatikan AG belegt die Zusammenhänge mit den christlich Konservativen und der Mafia, die inzwischen ihre Gelder seriös in diesen Aktienpaketen versteckt.
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Politik ist ein schmutziges Geschäft. Warum wurde der Balkankrieg durchgezogen... ? War es deshalb, weil dort jährlich 85 Tonnen Heroin verschoben werden und mittels der Privatisierung dunkle kriminelle Geschäfte abgezogen werden oder weil die ICG, Vorsitzender der ICG ist der frühere finnische Staatschef Martti Ahtisaari, hier kassieren will, wie Ahtisaari, der sich ja so für den Kosovo ... eingesetzt hatte...und sich so für ein politisches Engagement in Afrika eingesetzt hat?
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Im Focus über Ahtisaari und die Bestechungen ... nachlesen...!
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Politik ist hier die treibende Kraft und eine Moral... ist in keinster Weise zu erkennen.
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Film: "Let's make money" oder "Der Geist des Geldes"... und im kleinsten
...
Auf kommunaler Ebene versuchen kleine Kommunenhäuptlinge bereits abzukassieren und ihre Freunde mit lukrativen Posten zu versehen.
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Dieses Treiben kann man überall .... beobachten...
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Die Korruptionsprozesse in Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Griechenland, .. usw. zeigen doch, was los ist...
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Denkt wirklich jemand, dass diese Leute sich dafür interessieren, ob einem Afrikaner das Land unter dem H... geklaut wird?
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Ja... öffentlich tun sie sich schon als Gutmenschen aufzuspielen:
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Nachlesen: George Soros Geschäfte.... Balkanblog...
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Ach übrigens: George Soros ist der Freund von Joschka Fischer...
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Es geht nur um Macht und Geld.

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