Weilheim - Nicht nur lustig geht es in Weilheim an Fasching zu: Nach einer Faschingsparty kam es vor einem Lokal in der Lohgasse zu einer Massenschlägerei mit 30 bis 40 Beteiligten.
Zwar zog sich der Geschädigte leichte Verletzungen zu, aufgrund einer bereits erfolgten Aussprache mit dem Täter wollte er aber von einer Anzeige nichts wissen. Dennoch wird der Vorfall an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Weniger klar ist der Ablauf einer zweiten Tat: ein 27-jähriger Weilheimer wollte einen Streit zwischen zwei nicht weiter bekannten Personen schlichten, da er davon ausging, dass diese gleich eine massive Schlägerei beginnen würden. Er selbst sei dann von hinten gepackt worden und könne sich nur noch daran erinnern, dass er am Ende mit starken Rückenschmerzen auf dem Boden lag.
Wer für diese Verletzungen verantwortlich ist, konnte nicht festgestellt werden, weswegen Zeugen gebeten werden, sich unter der 0881/640-210 mit der PI Weilheim in Verbindung zu setzen.
Schon um 1 Uhr war es zu Problemen bei der Faschingsparty gekommen: Der Security-Mitarbeiter verwies einen 26-jährigen Hohenpeißenberger nach einer verbalen Auseinandersetzung für rund eine halbe Stunde des Lokals. Da dieser durch den Hintereingang sofort wieder in die Gaststätte kam und es erneut zu einem Streit mit dem Türsteher kam, wurde der junge Mann von diesem am Kragen gepackt und an die frische Luft gesetzt.
Dieser wiederum gibt an, vom Türsteher gewürgt worden zu sein, weshalb er - ohne erkennbare Verletzungen - auf eine Anzeigenerstattung bestand. Der Türsteher verzichtet bislang auf eine Anzeige wegen diverser Beleidigungen durch den Gast.
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