„Die stillen Helden des Alltags“ nannte sie Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes. Ohne sie sei die medizinische Versorgung der vielen Kranken und Verletzten in den Kliniken und Gesundheitszentren nicht möglich. „Wir möchten Ihnen heute unseren Dank aussprechen und sie dafür auszeichnen, dass sie immer und immer wieder dazu bereit sind zu helfen, ohne zu wissen, für wen Sie das tun“, so Götz.
„Keiner von uns kann ausschließen, nach einem Unfall oder bei einer Krankheit fremdes Blut zu benötigen“, sagte Bürgermeisterin Manuela Vanni. „Ich ehre Sie durch meine Anwesenheit als Wiederholungstäter“, meinte Christoph Hillenbrand, Regierungspräsident von Oberbayern. „Ihre kostenlosen Spenden werden zu etwas Kostbarem.“
Landrat Dr. Friedrich Zeller erzählte, wie er als Bub seine Mutter zum Blutspenden begleitete. Er selbst habe damals nicht spenden dürfen, aber im Gedächtnis geblieben sind ihm die Wurst- und Käsesemmeln, die es danach gab. „Und das habe ich genossen“, so Zeller.
Seine Ehrung hat Staatssekretär Bernd Sibler, Landtagsabgeordneter und Vizepräsident des Bayerischen Roten Kreuzes, schon hinter sich „50 Mal plus X“ habe er schon Blut gespendet, erzählte er. Blutspender seien eine feste Gemeinschaft, die an ihrem angestammten Ort spendeten und sich umeinander Sorgen machten: „Wenn einer nicht da ist, fragt man nach“, weiß Sibler. Und einen Tipp für die Geehrten, die Ehrennadeln und -plaketten sowie Urkunden erhielten, hatte er auch parat: „Ich sehe hier Rotwein auf den Tischen. Der ist für die Blutbildung ganz wichtig!“
Aus dem Landkreis Weilheim-Schongau wurden geehrt: 100-mal: Johann Promberger (Etting), Leonhard Schmid (Peiting). 75-mal: Rosemarie Christa (Steingaden), Reinhold Baier (Weilheim), Hubert Gottmann (Huglfing), Karlheinz Gielnik (Riegsee, Landkreis Garmisch-Partenkirchen), Andreas Moser (Schongau), Norbert Skalitza (Peiting), Gerhard Benischke (Peiting), Wolfgang Elgass (Burggen) und Konrad Oswald (Urspring).


















