Interview zu 15 Jahre Kunstzeche Penzberg

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    • 25.02.13
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"Früher waren wir Außenseiter"

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Penzberg - Vor 15 Jahren haben einige Penzberger die Kunstzeche Penzberg gegründet. Vorsitzender Thomas Grubert spricht im Interview darüber, was Campendonk alles verändert hat.

Eigenes Bild: Thomas Grubert mit einem Teil seines Kunstwerkes „Pool“. Eine seiner Ausstellungen gab einen Impuls für die Gründung der Kunstzeche. Foto: garbe

Eigenes Bild: Thomas Grubert mit einem Teil seines Kunstwerkes „Pool“. Eine seiner Ausstellungen gab einen Impuls für die Gründung der Kunstzeche. Foto: garbe

Die Kunst gehört zum Penzberger Stadtleben - spätestens seit der Debatte um den Ankauf der Campendonk-Werke. Der Grundstein wurde jedoch vorher gelegt: Vor 15 Jahren haben einige Penzberger die Kunstzeche gegründet. Einer von ihnen ist Thomas Grubert (54), der heute Vorsitzender ist, als Architekt arbeitet und selbst malt.

-Penzberger Merkur: Welche Idee steckt hinter der Kunstzeche?

Grubert: Wir wollten regionalen Künstlern im Stadtmuseum eine Plattform bieten. Das Wichtigste war uns aber damals wie heute, die Penzberger einzubinden. Wenn wir Ausstellungen machen, machen wir das für die Leute hier. Früher haben sogar Schüler Ausstellungen mitgestaltet - etwa die Weihnachtsausstellung „Engel“. Laien neben Professionellen, dass macht es spannend.

-Wie beziehen Sie Penzberg mit ein?

Durch bewußtes Anknüpfen an Ortsgeschichte und Bergbau - es ist uns nicht egal, wo wir sind. Bewußt waren wir uns auch darüber, daß „Kunst“ so wie wir sie verstanden und wie sie zu unserem Leben gehört, ein neues Thema für die Stadt war. Damit waren wir auch eher Außenseiter der Stadtgesellschaft. Das hat sich geändert.

-Was hat sich noch verändert?

Wir sind immer mehr in eine professionelle Ebene reingekommen, je bekannter wir wurden. Das ist gut, blockiert uns aber auch auf gewisse Weise. Wir können nicht mehr irgendeine Blümchenausstellung machen, der Spaßfaktor muß gegenüber den Qualitätsstandards zurücktreten. Außerdem ist das Museum mit Campendonk stärker mit einem eigenen Thema aktiv. Wir können nur die verbleibenden Zeitfenster nutzen, jetzt zum Beispiel mit der Ausstellung von Petra Moßhammer. Um wieder präsenter zu sein, haben wir mit der Jazz-Zeche ein weiteres Standbein geschaffen - sehr erfolgreich.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Printausgabe.

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