Wolfratshausen/Geretsried - Momentan sei das Projekt auf einem guten Weg, so der Vorsitzende des Vereins "S7-jetzt". Man wolle sich erst nach dem Planfeststellungsverfahren wieder zu Wort melden.
Nur 60 Minuten dauerte die Hauptversammlung des Vereins „S 7-Verlängerung jetzt“ am Montagabend im Krämmel-Forum. Die Prognose des Vorsitzenden Johannes Schneider erfüllte sich: Von gut 500 Mitgliedern erschienen lediglich acht. Schneider betrübt das wenig, denn aus Sicht des Interessenverbandes ist das Mammutprojekt auf einem guten Weg. Zu gegebener Zeit, wenn nach Abschluss des Verfahrens alle Fakten auf dem Tisch liegen, werde sich „S 7 jetzt“ zu Wort melden. „Wir sind ja keine Verfechter einzelner Trassen“, erklärt Schneider.
An die Stadt Wolfratshausen appelliert Schneider, sich nicht auf den Kampf gegen die ungeliebte Schrankenlösung an der Sauerlacher Straße zu versteifen. Parallel müsse die Kommune das grundsätzliche Verkehrsproblem lösen. Zum Beispiel durch intelligente Ampelschaltungen auf der Strecke zwischen dem Friedhof in Nantwein und der Kreuzung Am Wasen.
(cce)
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