Der Antrag der Trocknungsgenossenschaft Feldkirchen, auf den fossilen Brennstoff Braunkohlestaub umzurüsten, liegt wie berichtet inzwischen dem Landratsamt zur Genehmigung vor. Doch der Protest der Bürger gegen das Vorhaben geht unvermindert weiter. „Obwohl nahezu die gesamte Bevölkerung des Umlandes und die Gemeinde Egling gegen eine Umstellung auf den Energieträger Braunkohlestaub ist, lässt sich die Genossenschaft nicht überzeugen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative (BI). Das wollen die Braunkohlestaub-Gegner nicht länger hinnehmen: „Die Mitglieder der Bürgerinitiative haben deshalb beschlossen, einen ordentlichen Verein zu gründen, mit dem Ziel, die Befeuerung der Anlage mit Braunkohlestaub zu verhindern.“ Der Schritt hin zur Vereinsgründung sei ihnen deshalb wichtig, weil sie in ihrem Kampf gegen die Braunkohle-Verfeuerung künftig nicht länger nur an die ökologisch-ökonomische Vernunft der Betreiber appellieren wollen: „Wir haben beschlossen, einen erfahrenen Rechtsanwalt mit der Wahrung unserer Bürgerinteressen zu beauftragen“, kündigen die Mitglieder der BI an.
(cjk)















