Wolfratshausen - Wer befürchtet hat, den Rosenmontagsball der Kolpingfamilie mit knurrendem Magen durchstehen zu müssen, kann durchatmen. Nach viel Hin und Her ist das Versorgungsproblem gelöst. Michel Amato und sein Team werden sich um die Bewirtung kümmern.

Michel Amato wird die Narren mit Speis und Trank versorgen.
Das Hick-Hack begann mit der Weigerung von Philipp Paradiso. Der Flößerei-Wirt verkündete im November, dass er den - inzwischen so gut wie ausverkauften - Rosenmontagsball am 20. Februar aus Kapazitätsgründen nicht bewirten werde.
2011 hatte das noch geklappt, es gab Wurstsemmeln und kleine Snacks - kein Aufwand für ein Wirtshaus, sollte man meinen. Ist es aber offenbar doch. Wie Kolping-Pressesprecher Jürgen Brönner mitteilte, sei Paradiso bei seinem Nein geblieben. Selbst konnte die Kolpingfamilie die Bewirtung nicht stemmen, also schaute man sich um - und wurde mit Amato handelseinig.
Auch Bürgermeister Helmut Forster ist erleichtert, dass alles geregelt ist. Er wollte im November mit Paradiso sprechen. Der Wirt ließ das Treffen aber platzen. Zwar betont der Bürgermeister, dass man mit der Bewirtung bei den städtischen Veranstaltungen immer zufrieden gewesen sei. Die Differenzen zwischen Wirt und Kolpingfamilie seien aber offensichtlich gewesen. „Wenn es für diese Lösung ein Einverständnis gibt, ist das gut.“ Davon, dass Paradiso auch andere Veranstaltungen in der Halle nicht mehr bewirtschaften will, wisse er nichts. Er gehe von einem Einzelfall aus.
(fla)
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