Wolfratshausen - Die Isarauen als Sextreffpunkt: Die Junge Union Wolfratshausen prangert ein altbekanntes Problem an, der Landrat sieht keinen akuten Handlungsbedarf. Unsere Zeitung sprach mit JU-Chef Christian Brunnhuber

Christian Brunnhuber Für den Wolfratshauser JU-Chef ist das Thema Isarauen noch nicht erledigt. Foto: red
- Landrat Josef Niedermaier sieht keinen akuten Handlungsbedarf, die Polizei kontrolliert den Bereich und hat weiterhin ein waches Auge auf einschlägige Internetseiten. Halten Sie das für ausreichend?
- Sollten Exhibitionisten und Spanner die Einheimischen davon abbringen, die Isarauen zu besuchen, müsste man „das Gebiet zurückerobern“, stellt der Landrat fest. Wie könnte die „Rückeroberung“ nach Ihrer Ansicht aussehen?
Brunnhuber: Von einer Rückeroberung halte ich gar nichts. Wiederholt wurde mir von Erholungsuchenden von aggressiven Wortwechseln und sogar von Gewaltandrohungen durch Exhibitionisten, Voyeure und dergleichen berichtet. Für eine Rückeroberung ist das Anstandsgefühl beider Seiten zu konträr. Zudem sind diejenigen, die ihre sexuellen Neigungen in den Isarauen ausüben wollen, als Gruppe besser organisiert als einzelne Einheimische, die nur kurz in der Isar baden wollen. Es ist leider so weit gekommen, dass Einheimische deshalb nicht mehr an die Isar gehen. (cce)
Das ganze Interview lesen Sie in der Printausgabe des Isar-Loisachboten/Geretsrieder Merkur am Samstag.
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