Wolfratshausen - Die Bergwaldbühne über den Dächern Wolfratshausens ist auch künftig ein Hort der schönen Künste. Die Aluminium-Tribüne allerdings wird eingemottet.

Die Bergwaldbühne „ist nicht zum Sterben verurteilt“, freut sich der Kulturreferent des Wolfratshauser Stadtrates, Wiggerl Gollwitzer. Doch die Aluminium-Tribüne hat ausgedient. Foto: Sabine Hermsdorf
Sah es im Herbst vergangenen Jahres noch so aus, als ob der letzte Vorhang für die Bergwaldbühne gefallen ist, hält die Stadt dem Veranstaltungsort nun doch die Treue. Dies ist vor allem der städtischen Kulturmanagerin Marion Klement zu verdanken, die für die Lokalpolitiker ein Konzept „Bergwaldbühne light“ entwickelt hat. So sollen die Betriebskosten für die heimelige Spielstätte auf dem Kalvarienberg deutlich gesenkt werden.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte im Oktober 2011 die Wolfratshauser CSU. „Die Bühne gehört aus unserer Sicht weg“, sagte der CSU-Ortsvorsitzende und Fraktionschef Manfred Fleischer bei einem Stadtgespräch seiner Partei. Über 50 000 Euro habe der Unterhalt die Stadt 2010 gekostet, berichtete Fleischer. Ständig würden Aufführungen wegen schlechten Wetters ausfallen. „Das lohnt sich einfach nicht mehr“.
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