Bad Tölz-Wolfratshausen - Seit Dienstag gibt es im Kreisverband des Bayerischen Bauernverbands eine neue Führungsspitze. Der neue Vorstand erbt einige Probleme, die es zu lösen gilt, beispielsweise die Querelen in Zusammenhang mit dem Milchlieferstopp 2008.

Landfrauen-Vertretung: Mit den Kreisbäuerinnen (vorne v. li.) Ursula Fiechtner und Annelies Huber sowie Landesbäuerin Annemarie Biechl (re.) stellten sich die Beisitzerinnen (v. li.) Monika Ailler, Helene Werberger, Ingrid Jocher, Maria Urban und Barbara Gerg zum Foto. Foto: hohenauer
Neu jedenfalls ist Kreisobmann Peter Fichtner - er ist der Nachfolger von Alois Schuller, der nicht mehr kandidierte. Neu ist außerdem Vizekreisobmann Sebastian Seidl, der wiederum das zuletzt von Fichtner ausgeübte Stellvertreter-Amt übernahm. Unverändert blieb dagegen das Spitzen-Duo in der weiblichen Verbandsriege, denn Ursula Fiechtner wurde als Kreisbäuerin ebenso bestätigt wie Stellvertreterin Annelies Huber.
„Ich denke, es ist Zeit für einen Neuanfang“, betonte Peter Fichtner in seiner Antrittsrede und ging damit auf die Querelen innerhalb der Bauernschaft im Zusammenhang mit dem Milchlieferstopp im Jahr 2008 ein. „Es wurden in den vergangenen fünf Jahren viele Gräben aufgemacht. Fehler gab es auf beiden Seiten“, stellte der neue BBV-Kreis-Chef fest, ohne dabei die „andere“ Seite, den Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM), namentlich zu nennen. „Wir müssen miteinander oder nebeneinander gehen, denn gegeneinander, da erreichen wir nichts.“ Die im Landkreis dominante Milchpreis-Problematik mache ihn ratlos: „Was gibt es für Lösungen, denen die Mehrheit im Bauernstand zustimmt und die reell durchführbar sind? Ich hoffe, dass wir miteinander eine für alle tragbare Richtung finden.“
(von Rosi Bauer)
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.