Bad Tölz-Wolfratshausen - Nach dem Tod von Alfred H. sind die zwei Pferde heimatlos. Seine Schwester Petra H. sucht für die beiden dringend eine neue Bleibe. Schlimmstenfalls müssen sie eingeschläfert werden.

Die Tage auf der Waldlichtung in Berg sind für Bärli (li.) und Sissi gezählt. Sie müssen von dort verschwinden. Foto: sh
Seit 1969 lebte Alfred H. allein in einer Hütte, auf einer Waldlichtung in Berg (Gemeinde Eurasburg). Ohne seine Pferde wäre es ein einsames Leben gewesen. „Durch sie hatte er eine Aufgabe“, erklärt Petra H. Die Araber-Trakehner-Mix-Stute Sissi (19) und ihr Bruder Bärli (20) wurden auf der Waldlichtung geboren. Alfred H. hatte ein Nutzungsrecht für das Grundstück. Jetzt, nach seinem Tod, möchte der Besitzer die Fläche wieder selbst nutzen. Die Pferde müssen weg von dem Ort, an dem sie ihr ganzes Leben verbracht haben. Und Petra H. steht vor einem riesengroßen Problem.
Sissi und Bärli sind zutraulich und lassen sich gut führen. Auch Putzen und Hufpflege sind sie gewöhnt. „Sie sind weder krank noch bösartig“, sagt Petra H. Eisen werden die unbeschlagenen Pferde wohl auch künftig nicht brauchen. Sie müssten aber geimpft und entwurmt werden. Wichtig ist, dass sie nicht getrennt werden. Auch gilt es zu beachten, dass Sissi und Bärli keine Reitpferde sind. Petra H. hofft inständig, dass sich jemand findet, der ihr und den beiden Pferden helfen kann. „Andernfalls“, sagt sie, „müssten sie wirklich eingeschläfert werden.“
Kontakt: Wer Petra H. helfen möchte, meldet sich unter der Telefonnummer 0 81 79/82 61.
(cb)
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