Wolfratshausen - Was den Schweden der Nobelpreis, ist dem Wolfratshauser sein Kulturpreis. Zumindest laut Kulturreferenten Wiggerl Gollwitzer, der die Laudatio für Preisträger Christian Steeb hielt.

Für sein heimatgeschichtliches Lebenswerk wurde Christian Steeb (li.) von Bürgermeister Helmut Forster mit dem Kulturpreis ausgezeichnet. Foto: sh
Der Stadtratsbeschluss am 12. Juli dieses Jahres war einstimmig. So hatte Gollwitzer „nur noch“ die ehrenvolle Aufgabe, den neuen Kulturpreisträger der Stadt zu „laudaren“, also zu loben und zu preisen. Im Fall von Christian Steeb hatte er Glück. Er musste nicht lange und „krampfhaft nach Verdiensten suchen“, um dessen Auszeichnung zu begründen. Denn Steebs Nachforschungen und Publikationen in punkto Heimatgeschichte wie „Der 30. April 1945 in Wolfratshausen“ und „Schatten über Barbezieux“ sowie seine sonstigen Aktivitäten umfassen vier eng bedruckte DIN A4-Seiten. In weiteren, zwei dicken Leitz-Ordnern sind die Dokumentationen über die jüdische Familie Spatz zusammengetragen.
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