Wurde einstimmig bestätigt: Der Vorstand des Vereins Arbeit für Jugend um den Vorsitzenden Horst Niegel (Mi.) mit (v. li.) Elisabeth Friedrich (3. Vorsitzende), Karen Hellwig (Kasse), Claudia Kallen (2. Vorsitzende) und Joseph Leuthner (Schriftführer). Foto: hermsdorf

Verein Arbeit für Jugend: Drei Preise und gute Perspektiven

Wolfratshausen - „Das Jahr 2011 stand im Zeichen der Fortführung unserer erfolgreichen Arbeit.“ Das sagte Horst Niegel, Vorsitzender des Vereins Arbeit für Jugend bei der Jahresversammlung am Montag.

Es sei wieder gelungen, Hauptschülern mit geringer Perspektive eine weitere Chance zu geben, so Niebler. Besonders erfreulich seien die regionale wie überregionale Resonanz und Anerkennung. Drei Preise wurden dem Verein 2011 verliehen: der Bürgerpreis, den man sich mit den Tölzer Coaches teilt, den Deichmann-Förderpreis und der Amyna Präventionspreis. Zudem gibt es in den kommenden drei Jahren einen jährlichen Förderbetrag der BayWa-Stiftung. Dementsprechend zufrieden ist der Verein mit seiner finanziellen Situation: „Wenn jemand Weiterbildungsmaßnahmen wünscht oder Nachhilfeunterricht für seine Schüler braucht, schaffen wir das“, erklärte Niegel.

Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder 48 Schüler gecoacht, davon 42 in der neunten Klasse. 17 schafften den Qualifizierenden Hauptschul-, (Quali), 23 den Hauptschulabschluss. 22 Schüler bekamen einen Ausbildungsplatz, elf auch ohne Quali. „Das zeigt, dass der Quali hilft, aber nicht der allein selig machende Abschluss ist“, sagte Niegel. Acht Schüler besuchen sogar eine weiterführende Schule.

Künftig wolle der Verein seine Homepage modernisieren und ein Praktikums- und Ausbildungsstellentool einrichten. Außerdem sucht der Verein weitere ehrenamtliche Coaches sowie qualifizierte Nachhilfelehrer. „Vor allem in Mathe gehen wir auf dem Zahnfleisch“, sagte Niegel. Näheres unter der Vereinswebseite www.arbeit-fuer-jugend.de.

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