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    • 30.01.13
    • Wolfratshausen
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CSU will Multifunktionsstreifen

Wolfratshausen - Wirtschaftsreferent Günther Eibl möchte die Parksituation am Bürgermeister-Finsterwalder-Ring entzerren.

Mehr Platz zum Parken wünscht sich die Wolfratshauser CSU für den Gewerbepark „An der Loisach“. An der Innenseite des Bürgermeister-Finsterwalder-Rings (im Foto rechts) ist Parken jetzt schon erlaubt. Die Christsozialen wünschen sich, dass man dies auch auf dem Gehweg an der äußeren Seite des Rings (links im Bild) zulässt. Foto: sabine hermsdorf

Mehr Platz zum Parken wünscht sich die Wolfratshauser CSU für den Gewerbepark „An der Loisach“. An der Innenseite des Bürgermeister-Finsterwalder-Rings (im Foto rechts) ist Parken jetzt schon erlaubt. Die Christsozialen wünschen sich, dass man dies auch auf dem Gehweg an der äußeren Seite des Rings (links im Bild) zulässt. Foto: sabine hermsdorf

Der Winterschlaf ist vorbei, der Stadtrat tagt wieder. Geht es nach der örtlichen CSU, muss sich das Gremium in seiner Sitzung am 19. Februar mit einem Antrag der Christsozialen auseinandersetzen. Auf Initiative von Wirtschaftsreferent Günther Eibl will man anregen, die Gehwege im Gewerbepark „An der Loisach“ zu sogenannten Multifunktionsstreifen umzuwidmen und damit die Parksituation am Bürgermeister-Finsterwalder-Ring entzerren.

Eibl, dessen Elektrofirma ebenfalls im Gewerbepark sitzt, begründet seinen Vorstoß mit der Entwicklung des Gebiets. „Hier haben sich viele Firmen angesiedelt, die zum Teil stark expandieren“, erläutert der Stadtrat. Die gesetzlich vorgegebenen und bei der Planung des Gebiets berücksichtigten Parkplätze würden längst nicht mehr ausreichen. Logische Folge laut Eibl: „Chaos“. Zulieferer, Kunden und Mitarbeiter würden auf den Gehwegen parken - für Eibl nachvollziehbar und sinnvoll. „Die Wege sind zwei Meter breit, werden aber von Fußgängern nicht genutzt, weil es kaum welche gibt.“ Viele, die ihr Auto dort abstellen, würden dies tun, damit sie den Verkehr auf der Straße nicht behindern. „Die blockieren nichts und sind niemandem im Weg.“

Unterstützung erhält er von Manfred Fleischer. „Das ist schließlich ein Gewerbe- und kein Wandergebiet“, sagte der CSU-Fraktionschef. Wolfratshausen könne kaum noch in die Breite wachsen. Deshalb müsse man versuchen, vorhandene Flächen zu veredeln. (fla)

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