Wolfratshausen - Wenn es nach der Landes-SPD geht sollen die Bundestags- und Landtagswahl (plus Bezirkswahl) zusammengelegt werden. Amtsleiter Franz Gehring hält das für „Unzumutbar für Wahlhelfer“.

Der Wolfratshauser SPD-Fraktionschef Renato Wittstadt fand Gefallen an der Idee. Immerhin ließe sich so nach seiner Ansicht Geld sparen. Dass die arg gebeutelten bayerischen Sozialdemokraten zugleich von einem erhofften positiven Bundestrend profitieren könnte, wäre ein angenehmer Nebeneffekt. Ergo bat Wittstadt den Wolfratshauser Stadtrat um ein entsprechendes Votum - doch nur seine Fraktionskollegen Fritz Schnaller und Roswitha Beyer hoben am Dienstagabend die Hand. 16 Räte und der Rathauschef lehnten den Antrag ab.
Das Nein der Stadtverwaltung hatte Amtsleiter Franz Gehring - mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als städtischer Wahlorganisator im Gepäck - ausführlich begründet. Vorab stellte er fest, dass der SPD-Antrag nicht den Wirkungskreis der Kommune tangiere und die Einflussnahme auf die Entscheidung „gleich Null“ sei. Ungeachtet dessen müsse man die Frage stellen, ob die erwartete Kosteneinsparung einen echten Mehrwert habe.
(cce)
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