026.08.09|Würmtal|Würmtal|2
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Planegg - Bei einem Unfall in der Nacht auf Mittwoch ist in Planegg der Fahrer eines VW schwer verletzt worden. Der Mann war an der Ecke Bahnhof-/Bräuhausstraße mit einem Bus kollidiert.

Feuerwehr, Polizei und Notarzt waren an der Bergung des schwerverletzten Germeringers beteiligt.
Nach Angaben der Polizei war ein 26-jähriger Germeringer kurz nach 24 Uhr mit seinem VW Lupo in der Bräuhausstraße unterwegs gewesen. An der Einmündung zur Bahnhofstraße übersah er einen nahenden Lininbus und missachtete die Vorfahrt. Der Bus war auf dem Weg zum Depot und hatte deshalb keine Fahrgäste an Bord.
Der 43-jährige Fahrer konnte dem Lupo nicht mehr ausweichen und kollidierte im Kreuzungsbereich frontal mit der linken Seite des Kleinwagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW gegen die Mauer des Bräustüberl-Biergartens geschleudert. Dabei zog sich der Germeringer lebensbedrohliche Verletzungen zu, der Busfahrer blieb unversehrt.
Der Alarm bei der Feuerwehr Planegg ging um 0.13 Uhr ein. Bis zum Eintreffen des Notarztes leisteten die Einsatzkräfte erste Hilfe und bereitenten die technische Rettung vor. Da der Mann in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, musste die Feurwehr Planegg mit einem Hydraulikspreizer die Fahrertüre öffnen, so dass der Rettungsdienst den Schwerverletzten versorgen konnte. Nachdem eine entsprechende Erstversorgung durch den Rettungsdienst durchgeführt war, wurde das Dach soweit mit einer Hydraulikschere abgeschnitten, dass es über die Motorhaube geklappt werden konnte. Anschließend wurde der Germeringer unter Zuhilfenahme einer Schaufeltrage aus dem Fahrzeug gehoben und in den Notarztwagen verbracht. Der Zustand des Mannes war kritisch.
Die Feuerwehr stellte während der Rettungskation den Brandschutz sicher und klemmte die Batterien des Lupo ab. Nach Abschluß der Unfallaufnahme durch die Polizei wurden von der Feuerwehr Planegg die Fahrbahn und der Gehweg gereinigt. Um 1.45 Uhr rückte die Feuerwehr Planegg, die mit 22 Mann und 5 Fahrzeugen im Einsatz gewesen war, wieder ein.
Der Gesamtsachschaden an dem Bus und dem Auto beläuft sich laut Polizei rund 20 000 Euro.

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