Gemeinderätin Ulrike Faulhaber-Hobelsberger (Unabhängige), die bereits im Oktober 2009 eine weitere Außenbeleuchtung beantragt hatte, plädierte im Sozial- und Kulturausschuss erneut dafür, die bestehende Beleuchtung durch weitere Strahler an der südwestlichen Seite des Gotteshauses zu ergänzen. Dadurch würde das „schwarze Loch“ an der Gautinger Straße besser ausgeleuchtet. Sie erhoffe sich, dass Autofahrer durch mehr Licht die Neurieder Dorfmitte bewusster wahrnehmen und deshalb die Geschwindigkeit drosseln. Hauptamtsleiter Alois Sailer informierte den Ausschuss darüber, dass er bereits Rücksprache mit dem Pfarrer gehalten habe. Dieser habe nichts gegen eine zusätzliche Beleuchtung einzuwenden.
Als grundsätzlich „sinnvoll“ bezeichnete Gemeinderat Oliver Schulze Nahrup (FDP) das Vorhaben. „Doch wie hoch sind die laufenden Stromkosten und was kostet es, die Beleuchtung zu installieren?“ Gisela Meyer (CSU) mahnte, keine Energie zu verschwenden: „Das Licht sollte um 24 Uhr ausgeschaltet werden.“
Neurieds 2. Bürgermeister Markus Crhak versprach, sich bezüglich der Stromkosten zu informieren. „Die trägt natürlich die Gemeinde“, sagte er. Die Gemeinderäte einigten sich darauf, dass Anschaffung und Installation der Beleuchtung maximal 10 000 Euro kosten dürfen. Das letzte Wort hat jetzt der Gemeinderat.
















