Gräfelfing - Der größte Waldbrand der letzten Jahrzehnte in Gräfelfing hat am Donnerstag hunderte Feuerwehrmänner aus drei Landkreisen in Atem gehalten.

© Dagmar Rutt
Feuerwehrmänner beim Einsatz.
Etwa 25 Hektar Wald brannten ab, ehe das Flammenmeer eingedämmt war. Die Helfer gehen von Brandstiftung aus. Der Brandstifter hätte sich einen schlimmeren Tag kaum aussuchen können: der Waldboden strohtrocken, der Wind lebhaft – und zeitgleich ein weiterer Großbrand im Landkreis München. Zudem war der Einsatzort äußerst schwer zugänglich; dutzende Feuerwehrautos mussten sich auf schmalen Waldwegen dem Einsatzort nähern. Der lag westlich von Gräfelfing, zwischen der Ortsgrenze und der Lindauer Autobahn.
Die Feuerwehren hatten Probleme mit dem Wassernachschub. Während sie sich von allen Seiten sternförmig dem Brand näherten, schlossen sie die Löschfahrzeuge zu einer Leitung zusammen. Erst als eine zwei Kilometer lange Schlauchstrecke zur Planegger Unterführung stand, gab es hinreichend Wasser.
Erst gegen 17 Uhr hieß es „Feuer aus“ – wohl wissend, dass umfangreiche Nachlöscharbeiten und eine lange Nachtwache bevorstehen.
Hubert Freiherr von Hirsch, dem die betroffene Fläche zum Großteil gehört, machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild. Die Schadenshöhe vermochte er am Tag des Brandes noch nicht beziffern, hatte jedoch die Fassung, die Feuerwehr zu loben.
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