Planegg - Der ESC Planegg gegen den Letzten der Meisterrunde, SC Riessersee, 1:2 verloren. Im Hinspiel tags zuvor hatte es noch zu einem 5:1 gereicht.

Die Planegger Torfrau Susanne Seeßle hatte keine Chance, als Nadine Marx am Sonntag zum 1:1-Ausgleich traf. foto: hch
Die Taktiktafel flog mit lautem Krach in die Ecke. Michael Lehmann platzte endgültig der Kragen. Der Trainer des ESC Planegg konnte nicht glauben, dass im Olympia-Eisstadion von Garmisch-Partenkirchen alles noch mit rechten Dingen vor sich ging. Offenbar hatte ein Fluch seine Mannschaft heimgesucht. „Womit haben wir das verdient?“, klagte der Übungsleiter, nachdem seine Eishockeydamen am Sonntag gegen den SC Riessersee 1:2 (0:0,1:0, 0:2) verloren hatte.
Lehmann konnte es einfach nicht fassen, dass seine Mannschaft eine Chance nach der anderen gegen den bis dato sieglosen Tabellenletzten der Meisterrunde ausließ. Zum einen entschärfte Lisa Geml so manchen Schuss der Planegger Pinguine. Und wenn die gegnerische Torfrau einmal nicht ihre Fanghand im Spiel hatte, durfte sie sich auf die kongeniale Unterstützung von Stange und Latte verlassen. Allein sechs Pfostenschüsse zählte Lehmann in den ersten beiden Dritteln: „Daran verzweifelt eine Mannschaft.“
„Das Ergebnis ist nicht so deutlich wie der Spielverlauf“, sagte dazu Lehmann. Der ESC hatte auch in dieser Partie Probleme im Abschluss offenbart. „Wenn Planegg 12:1 gewinnt, ist das auch okay“, meinte Riessersees Co-Trainer Robert Geml. So trafen nur Monika Pink, Julia Zorn, Ines Strohmair, Ronja Richter und Franziska Meinicke, während für den oberbayerischen Rivalen Sybille Kretschmar die Ergebniskorrektur besorgte.
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